Intimhygiene bei Pflegebedürftigen: sensibel pflegen

· Margareta Schaffars · Aktualisiert:

Intimhygiene bei Pflegebedürftigen – sensible Pflege mit Respekt

Eine sorgfältige Intimhygiene schützt Pflegebedürftige vor Infektionen, Hautreizungen und Wundsein – und sollte stets würdevoll und respektvoll erfolgen. Einfühlungsvermögen ist dabei genauso wichtig wie die richtige Technik.

Warum Intimhygiene so wichtig ist

Feuchtigkeit, Inkontinenz und eingeschränkte Beweglichkeit erhöhen das Risiko für Hautprobleme und Infektionen. Gute Hygiene beugt u. a. Intertrigo und Harnwegsinfekten vor.

So gelingt sie würdevoll

  • Privatsphäre wahren, Schritte ankündigen, Zustimmung einholen
  • warmes Wasser, milde, pH-neutrale Produkte
  • gründlich, aber sanft reinigen und gut abtrocknen
  • Haut auf Rötungen kontrollieren

Bei Inkontinenz besonders wichtig

Hier ist konsequente, schonende Pflege entscheidend – auch bei Belastungsinkontinenz. Hautschutz und regelmäßiger Wechsel von Hilfsmitteln gehören dazu.

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