Eine sorgfältige Intimhygiene schützt Pflegebedürftige vor Infektionen, Hautreizungen und Wundsein – und sollte stets würdevoll und respektvoll erfolgen. Einfühlungsvermögen ist dabei genauso wichtig wie die richtige Technik.
Warum Intimhygiene so wichtig ist
Feuchtigkeit, Inkontinenz und eingeschränkte Beweglichkeit erhöhen das Risiko für Hautprobleme und Infektionen. Gute Hygiene beugt u. a. Intertrigo und Harnwegsinfekten vor.
So gelingt sie würdevoll
- Privatsphäre wahren, Schritte ankündigen, Zustimmung einholen
- warmes Wasser, milde, pH-neutrale Produkte
- gründlich, aber sanft reinigen und gut abtrocknen
- Haut auf Rötungen kontrollieren
Bei Inkontinenz besonders wichtig
Hier ist konsequente, schonende Pflege entscheidend – auch bei Belastungsinkontinenz. Hautschutz und regelmäßiger Wechsel von Hilfsmitteln gehören dazu.
Diskrete Unterstützung zu Hause
Eine 24-Stunden-Betreuung übernimmt diese sensible Aufgabe einfühlsam. Unverbindlich anfragen: Bedarfsfragebogen.