Belastungsinkontinenz: kein Tabuthema mehr

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Belastungsinkontinenz – Beckenbodenschwäche ist kein Tabuthema

Belastungsinkontinenz entsteht, wenn ein geschwächter Beckenboden dem Druck z. B. beim Husten, Lachen oder Heben nicht mehr standhält – sie ist häufig, kein Grund zur Scham und gut behandelbar.

Was ist Belastungsinkontinenz?

Bei körperlicher Belastung geht ungewollt Urin ab. Ursachen sind ein geschwächter Beckenboden, hormonelle Veränderungen, Übergewicht oder Operationen. Mit dem Alter nimmt das Risiko zu.

Was hilft?

  • regelmäßiges Beckenbodentraining – oft sehr wirksam
  • Gewichtsreduktion und beckenbodenschonendes Heben
  • passende Hilfsmittel (Vorlagen, spezielle Slips)
  • ärztliche Abklärung – auch Medikamente oder Physiotherapie können helfen

Würdevoll im Alltag

Offenheit nimmt die Scham. Eine sorgfältige Intimhygiene beugt Hautproblemen vor. Ausreichend (aber bewusst) trinken bleibt wichtig – siehe Dehydrierung vermeiden.

Sensible Unterstützung zu Hause

Eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause hilft diskret und respektvoll. Unverbindlich anfragen: Bedarfsfragebogen. Infos: Bundesgesundheitsministerium.

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