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Die Pflege nach einem Schlaganfall

Ein Schlaganfall muss nicht zwingend zur dauerhaften Pflegebedürftigkeit führen. Der Schlaganfall kann zu verschiedenen Beeinträchtigungen, wie etwa Störungen im Sehvermögen, Lähmungen der Arme und Beine, aber auch zu Sprachstörungen führen. Nicht selten ist die Pflege (nach einigen Umbaumaßnahmen) des Schlaganfallpatienten auch zu Hause zu gewährleisten.

Ein Schlaganfall sollte schnell diagnostiziert und nicht weniger Schnell zu einer adäquaten Behandlung führen. Ursachen für einen Schlaganfall können die Hirnblutung oder eine Durchblutungsstörung im Gehirn sein. Je länger eine Durchblutungsstörung anhält, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Nervenzellen im größeren Ausmaß zerstört werden. Wer frühzeitige ärztliche Hilfe bekommt, hat im Gegenschluss auch gute Therapie-Chancen.

Der Schlaganfall tritt nicht nur im fortgeschrittenen Alter auf. Schlaganfälle werden sogar schon bei Jugendlichen oder auch bei Kindern verzeichnet. Allerdings ist mehr als die Hälfte der Menschen, die einen Schlaganfall erleiden, älter als 75 Jahre.

Behinderungen nach einem Schlaganfall

In Deutschland sind rund 1,5 Millionen Menschen aufgrund ihres Schlaganfalls dauerhaft behindert und damit verbunden pflegebedürftig geworden. Zu den Beeinträchtigungen nach dem Schlaganfall können gehören:

  • Störungen des Sehvermögens
  • Lähmungen der Beine und der Arme
  • Sprachstörungen
  • Orientierungsprobleme
  • Vergesslichkeit

Bei Eintreten einer Pflegebedürftigkeit nach dem Schlaganfall gilt es verschiedene Fragen zu klären:

  • Ist ausreichend ambulante Unterstützung vorhanden, um eine Pflege zu Hause zu realisieren?
  • Wie groß ist das Ausmaß der benötigten Umbaumaßnahmen für die Wohnung und vor allem für das Badezimmer?
  • Welche Angehörigen und Freunde (oder auch Nachbarn) stehen zur Verfügung, die Unterstützung zu gewährleisten? Ist eine externe Pflegekraft erforderlich?
  • Welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung, um die Selbstständigkeit des Schlaganfall-Patienten möglichst weit wiederherzustellen?

Schlaganfall ist nicht gleich Schlaganfall

Der weitere Krankheitsverlauf nach einem Schlaganfall kann sich recht unterschiedlich entwickeln. Nicht wenige Patienten können nach einiger Zeit der Rehabilitation wieder ein selbstbestimmtes Leben führen. Andere bleiben dauerhaft ein Pflegefall. Es gibt sogar Schlaganfall-Patienten, die nach einiger Zeit auch wieder ohne Einschränkungen Autofahren können. Die Pflegebedürftigkeit kann also temporär ausfallen oder auch dauerhaft. Dies sollte natürlich auch bei der Investition in bauliche Maßnahmen der eigenen Wohnung zur Gewährleistung der Pflege mitberücksichtigt werden.

Besondere Anforderung an die Pflege von Schlaganfallpatienten

Die Lage des Patienten muss regelmäßig verändert werden, auch dann, wenn der Patient in seiner Bewegung eingeschränkt ist. Dies betrifft nicht nur Menschen, die bettlägerig geworden sind. Auch das Wundsitzen kann zu einem Problem werden. Achten Sie außerdem darauf, dass dem Patienten ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird, selbst dann, wenn er unter einer Blasenschwäche oder Inkontinenz leidet. Flüssigkeitsarmut im Körper kann zu einem weiteren Schlaganfall führen. Duschen ist oft weniger belastend als das Wannenbad. Ein Duschocker kann hier eine wichtige Unterstützung bieten. Der Betroffene sollte beim Anziehen von Kleidung immer zuerst die erkrankte Seite anziehen und diese zuletzt ausziehen. Schuhe sollten nicht zu eng geschnürt werden.

Ruhe, Geduld und Ermutigung

Nach dem Schlaganfall geht vieles nicht mehr so schnell. Das kann natürlich im Verlauf der Zeit wieder besser werden und mit entsprechenden Ermutigungen sollte dieses Ziel niemals aus den Augen verloren werden. Auch die Personen, die in die Pflege mit eingebunden sind, sollten entsprechende Geduld aufbringen und Beruhigend auf den Patienten einwirken. Der Schlaganfall kann auch dazu führen, dass die Fähigkeit zu sprechen in Mitleidenschaft gezogen wird. In manchen Fällen geht diese sogar vollständig verloren. Dann spielt die nonverbale Kommunikation eine umso größere Rolle.

Kommentare

Nina Hayder 08.08.2022 12:28

Meine Tochter arbeitet im ambulanten Pflegedienst. Auch sie hatte schon Patienten auch einem Schlaganfall. Interessant, dass die Anforderungen der Pflege an solche Patienten besonders sind.

Christoph 30.06.2022 10:02

Ich habe jetzt einige Beiträge zur Therapie nach einem Schlaganfall durchgelesen. Es ist tatsächlich schlimm, dass die Folgen eines Schlaganfalls im schlimmsten Fall ein Leben lang anhalten. Gut ist aber, dass es Therapien dafür gibt.

Rudi Sterzer 10.06.2022 00:20

Schlimm, dass in Deutschland rund 1,5 Mio. Menschen aufgrund eines Schlaganfalls behindert geworden sind. Mein Vater war leider einer davon und wir mussten uns früher viel um ihn kümmern. Dies hat in mir aber auch den Wunsch geweckt, anderen Menschen, die ebenfalls darunter leiden, zu helfen. Ich habe eine Ausbildung zur Pflegefachkraft gemacht und gerade auch meine erste Bewerbung versendet.

Nina Hayder 12.04.2022 08:10

Mein Mann soll in ein Rehazentrum bei Glossar gehen. Ich hoffe, dass sie dort die Lähmungen etwas besser in den Griff bekommen, die er momentan in seinen Armen hat. Der Beitrag macht mir dahingegen Hoffnung. Generell hoffe ich, dass es ihm nach der Reha wieder besser geht.

Nina Hayder 23.11.2021 08:55

Nach einem Schlaganfall benötige ich für meine Mutter eine Pflege. Gut zu wissen, dass rund 1,5 Millionen Menschen ebenfalls aufgrund eines Schlaganfalls pflegebedürftig sind. Ich werde eine Pflege für Senioren suchen.

Anton Schneider 15.10.2021 15:29

Es ist sehr schade, dass Menschen, die von einem Schlaganfall betroffen sind, dauerhaft noch darunter leiden können. Umso wichtiger ist es, meiner Meinung nach, dass mehr Betreuung für zu Hause angeboten wird, um den Menschen im Alltag entgegenzukommen und sie zu unterstützen. Ich hoffe, dass Pflegekräfte diesbezüglich mehr gefördert werden, damit den Menschen geholfen werden kann.

Thomas Karbowski 07.06.2021 22:26

Gut zu wissen, dass mehr als die Hälfte der Menschen, die einen Schlaganfall erleiden, älter als 75 Jahre ist. Mein Opa ist bereits 76 Jahre alt geworden. Da er zur Risikogruppe gehört, wird er Maßnahmen zur Prävention eines Schlaganfalls treffen.


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