Das Pflegetagebuch: So führen Sie es richtig

· Redaktion · Aktualisiert:

Pflegetagebuch – täglichen Hilfebedarf für den Pflegegrad dokumentieren

Ein Pflegetagebuch dokumentiert über mehrere Tage, bei welchen Verrichtungen und wie oft eine Person Hilfe braucht – und ist eine wichtige Grundlage für die Einstufung in einen Pflegegrad. Es zeigt dem Gutachter den realen Aufwand.

Wozu dient ein Pflegetagebuch?

Viele Betroffene beschönigen ihre Situation – mit der Folge eines zu niedrigen Pflegegrades. Das Pflegetagebuch belegt den tatsächlichen Bedarf und hilft bei der MDK-Begutachtung.

Was sollten Sie festhalten?

  • Datum, Uhrzeit und Dauer der Hilfe
  • Art der Unterstützung (Körperpflege, Essen, Mobilität, Medikamente …)
  • wie selbstständig die Person ist – und wobei sie nicht mehr allein zurechtkommt
  • besondere Vorkommnisse (Stürze, Unruhe, nächtlicher Bedarf)

Tipps zum Führen

Führen Sie das Tagebuch über mindestens ein bis zwei Wochen, ehrlich und lückenlos – am besten gemeinsam mit allen Beteiligten. Maßgeblich ist, was ohne fremde Hilfe nicht mehr geht.

Unterstützung im Alltag

Eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause dokumentiert den Verlauf zuverlässig mit. Unverbindlich anfragen: Bedarfsfragebogen. Offizielle Infos: Bundesgesundheitsministerium.

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