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Was bedeutet Corona für pflegende Angehörige?

Was bedeutet Corona für pflegende Angehörige?

Die Corona-Pandemie stellt die Organisation von Pflege vor besondere Herausforderungen. Bei körpernahen Pflegehandlungen ist ein Sicherheitsabstand von 2 Metern natürlich nicht denkbar. Und was passiert, wenn eine Pflegekraft Symptome der Erkältung zeigt? Dann ist zeitig für Ersatz zu sorgen.

Das Corona Virus: Es gibt kaum einen Aspekt in unserem Leben, der nicht von diesem Thema beeinflusst wird. Die Nachrichtensendungen im Fernsehen widmen sich an manchen Tagen fast nur noch dieser Pandemie und unser Alltag hat sich durch Covid 19 nicht unerheblich verändert. Nicht wenige Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, ihr Büro nach Hause zu verlegen. Für Pflegekräfte gibt es diese Option natürlich nicht.

Die Pflege von Angehörigen in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie ist vor allem auch für die Pflege von Angehörigen als eine zusätzliche Herausforderung zu verstehen. Vor allem dann, wenn der unterstützende Pflegedienst ausgefallen ist. Aber auch, wenn andere Hilfsangebote nicht oder kaum noch erreichbar sind. Betagte Menschen gehören zur Risikogruppe, aber Pflege kann nicht mit einem Sicherheitsabstand von zwei Metern durchgeführt werden. Weder der pflegebedürftige Mensch, noch die Pflegeperson sollte sich anstecken. Wie ist das zu lösen?

Hygiene ist wichtig!

Grundsätzliche Hygienerichtlinien einzuhalten, ist im Kontext der Pflege unabdingbar. Verzichten Sie auf das Schütteln der Hände und vermeiden Sie Umarmungen. Halten Sie, wann immer möglich, einen Sicherheitsabstand von 1,5 Meter Abstand ein. Niesen und husten Sie in die Ellenbogenbeuge. Entsorgen Sie Papiertaschentücher nach dem einmaligen Gebrauch. Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht. Minimieren Sie soziale Kontakte auf das Nötigste. Der persönliche Kontakt zur pflegebedürftigen Person ist eine Notwendigkeit, aber andere soziale Kontakte lassen sich reduzieren, um das Risiko zu vermeiden, dass Sie selbst als Pflegeperson sich infizieren.

Der Sicherheitsabstand

Bei körperfernen Pflegehandlungen, wie etwa der Reinigung der Wohnung oder dem Richten von Medikamenten, ist es nicht schwer, den Sicherheitsabstand von eineinhalb oder zwei Metern aufrecht zu erhalten. Achten Sie darauf, dass die körpernahen Pflegehandlungen nur von Personen durchgeführt werden, die sich nicht in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben und die auch keine Kontakte zu Menschen hatten, die bereits mit Corona infiziert waren. Wer Symptome der Erkältung erkennt, sollte sich mit körpernahe Pflegehandlungen zunächst nicht weiter befassen.

Wenn die Pflegeperson ausfällt

Doch was ist zu tun, wenn ein pflegender Mensch anfängt, Erkältungssymptome zu zeigen? Die Symptome von Corona und von Erkältungen überschneiden sich in vielerlei Hinsicht. „Das ist ja nur eine Erkältung. Nicht so schlimm“ – Ist keine Antwort in der gegenwärtigen Situation. Suchen Sie rechtzeitig nach einem Ersatz. Vielleicht gibt es ja ein Familienmitglied oder ein netter Mensch aus der Nachbarschaft, der für diese Übergangsphase die Pflege übernehmen kann? Eine Erkältung dauert ungefähr 14 Tage. Diese gilt es zu überbrücken.

Arzt- und Therapietermine

Verschieben Sie alle Arzt- und Therapietermine, die nicht unbedingt erforderlich sind. Natürlich muss die pflegebedürftige Person in einer akuten gesundheitlichen Notlage den Arzt aufsuchen. Aber eine turnusmäßige Untersuchung kann auch einmal für einige Wochen verschoben werden.

Wenn der Pflegedienst nicht mehr zur Verfügung steht…

Wenn Sie durch einen Pflegedienst unterstützt wurden, dieser aber vorübergehend nicht mehr zur Verfügung steht, dann gilt es, die Pflege neu zu strukturieren. Vielleicht gelingt es Ihnen, die Arbeitszeit flexibler zu gestalten? Vielleicht können Sie Ihren Arbeitsplatz ins Home-Office verlegen? Auch das kann zu einer großen Herausforderung werden. Denn die Pflege zu Hause ist eine anspruchsvolle Aufgabe und wenn die pflegebedürftige Person Hilfe braucht, muss die andere Arbeit warten. Vielleicht gelingt es Ihnen, trotzdem konzentriert zu arbeiten? Jeder Mensch ist hier anders gestrickt und Sie werden diesbezüglich ganz individuelle Erfahrungen machen. Eine Option kann auch die „Verhinderungspflege“ sein. Diese können Sie für bis zu acht Stunden pro Tag in Anspruch nehmen.

Eine Höherstufung des Pflegegrads

Für die Bewertung des Pflegegrads werden in Corona-Zeiten keine körperlichen Begutachtungen der Betroffenen durchgeführt. Sie können aber trotzdem auch jetzt den Antrag stellen. Denn die Pflegeleistungen werden ab dem Datum der Antragstellung ausbezahlt.


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