Vorbeugung gegen Demenz

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Demenz vorbeugen lässt sich nicht garantieren – aber das Risiko nachweislich senken. Vier Faktoren helfen besonders: regelmäßige Bewegung, ein geistig aktiver Alltag, eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Blutdruck.

Statistisch erkrankt etwa jeder dritte Mensch in Deutschland im Laufe seines Lebens an einer Demenz, am häufigsten an der Alzheimer-Krankheit. Eine medikamentöse Vorbeugung gibt es bislang nicht. Möglich ist aber eine unspezifische Prävention, die die Widerstandsfähigkeit des Gehirns stärkt und risikofördernde Faktoren vermeidet.

1. Körperliche Aktivität

Regelmäßige Bewegung kann die Häufigkeit geistiger Leistungseinschränkungen bei älteren Menschen Studien zufolge um bis zu 50 % verringern. Als Nebeneffekt steigen Lebensqualität und Wohlbefinden.

2. Ein aktiver, regsamer Geist

Wer geistig aktiv bleibt, senkt sein Risiko nachhaltig. Lesen, Schreiben, Rätsel, Brett- und Kartenspiele, Gruppendiskussionen oder gemeinsames Musizieren halten das Gehirn fit. Passive Beschäftigung wie langes Fernsehen erhöht dagegen die Wahrscheinlichkeit von Gedächtnisstörungen.

3. Die richtige Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin C und E könnte das Krankheitsrisiko senken. Eine französische Studie zeigte, dass regelmäßiger Fischkonsum – vermutlich wegen der Omega-3-Fettsäuren – das Demenzrisiko verringert.

4. Ein gesunder Blutdruck

Bluthochdruck begünstigt Durchblutungsstörungen im Gehirn und damit Demenz. Die konsequente Behandlung des Bluthochdrucks gilt bislang als der am besten gesicherte Schutzfaktor – und ist häufig zugleich Folge von Bewegung und gesunder Ernährung.

Die Faktoren wirken zusammen

Bewegung, geistige Regsamkeit, gesunde Ernährung und ein normaler Blutdruck beeinflussen sich gegenseitig. Wer auf alle vier Bereiche achtet, kann aktiv Demenz vorbeugen und das Risiko senken. Treten dennoch erste Anzeichen auf, hilft eine frühe Erkennung.

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