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Sport und Bewegung für Menschen mit Pflegebedarf

So manch ein Sport fällt mit Fortschreiten der Pflegebedürftigkeit schwer. Manche Aktivitäten, wie etwa Schwimmen oder das Radfahren können auch zu einem nicht unerheblichen Risiko werden. Doch es gibt für jedes Alter und für jede Lebensphase den passenden Sport, die richtige Bewegung. Und so manches Training kann auch einer zunehmenden Unselbstständigkeit aufgrund körperlicher Einschränkungen entgegenwirken.

Für junge Menschen ist der Sportunterricht in der Schule vorgeschrieben. Und das hat auch seinen Grund: Denn nur in einem gesunden Körper kann auch ein aufgeschlossener und wacher Geist reifen. Aber nicht wenige Menschen beenden ihre körperlichen Ertüchtigungen dann auch mit dem Ende der Schulzeit. Zu viele andere Dinge sind im Erwachsenenalter zu wichtig. Doch es ist nie zu spät, wieder anzufangen, Sport zu treiben. Es gibt für jedes Alter den passenden Sport. Auch wer unter einer Demenz oder unter der Parkinson-Krankheit leidet kann (und sollte) den eigenen Körper regelmäßig ertüchtigen.

Sport treiben mit der Parkinson-Krankheit

In der frühen Phase der Parkinson Erkrankung gibt es keine bzw. kaum Einschränkungen bei der Auswahl einer Sportart. Alles, was Spaß macht, sollte auch auf dem Wochenplan stehen. Ob das nun Wandern, Tanzen, Gymnastik oder Yoga ist. Auch das Schwimmen und das Radfahren sind in der frühen Phase von Parkinson meistens kein Problem. Regelmäßige Bewegung trainiert verschiedene Fertigkeiten, die im Verlauf der Erkrankung zu einer immer größeren Herausforderung werden können. Das sind etwa:

  • Der Gleichgewichtssinn
  • Die Körperkraft
  • Das Gangmuster- und die damit verbundene Geschwindigkeit

Außerdem kann regelmäßige Bewegung positiven Einfluss auf verschiedene krankheitsrelevante Faktoren haben:

  • Schmerzen
  • Psyche und Depressivität
  • Aktivitäten des täglichen Lebens

Bei Fortschreiten der Parkinson Erkrankung ist darauf zu achten, mögliche Stürze und Unfälle zu vermeiden. Wer sich beim Schwimmen und beim Radfahren nicht mehr sicher fühlt, sollte auf diese Aktivitäten verzichten. Manchmal kann ein Fahrradergometer die sichere Alternative zum Radfahren in freier Natur werden. Körperliche Übungen im Stand sollten im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung nur noch mit entsprechender Begleitung durchgeführt werden. Für besonders sturzgefährdete Betroffene bieten sich Übungen in der sogenannten Sitzschale an. Gruppenübungen sind meistens eine gute Motivationshilfe, wenn der Vorsatz der körperlichen Ertüchtigung zu Hause nicht so recht umzusetzen gelingt. Manchen Parkinson-Patienten gelingt das Nordic-Walking noch recht gut, auch dann noch, wenn die Wanderung ohne Stöcke zum Problem geworden ist. Mit Fortschreiten der Erkrankung ist auch ein zielgerichtetes Gleichgewichtstraining zu empfehlen. Hier können der einbeinige Stand und das Stehen auf einer wackeligen Standfläche trainiert werden. Auch die Tandemstellung, bei der beide Füße aufeinandergestellt werden, sind eine wichtige Übungen. Hier werden Fertigkeiten trainiert, die im Alltag zu einer Herausforderung werden können.

Sport treiben mit Demenz

Nicht selten lassen im Zuge einer Demenzerkrankung nicht nur die geistigen, sondern auch die körperlichen Fähigkeiten nach. Werden alltägliche Fertigkeiten, wie das Aufstehen vom Stuhl oder das Treppensteigen zum Problem, so stellt dies eine zunehmende Einschränkung der selbstständigen Lebensführung dar. Mangelnde körperliche Aktivität kann diesen Prozess in einem negativen Sinne unterstützen. Eine Demenzerkrankung erhöht auch das Risiko, zu stürzen. Mit regelmäßigen körperlichen Übungen kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

Wichtig beim Sport mit Demenzerkrankung ist, dass der Betroffene sich vollständig auf die Bewegungen konzentrieren kann. Er sollte dabei nicht abgelenkt werden. So kann etwa das Treppensteigen bei Demenz-Patienten vor allem dann schwierig werden, wenn nebenher ein Gespräch geführt wird. Die mentalen Fertigkeiten sind dann mit der Doppelanforderung überlastet.

Bewegungsabläufe, die im Verlauf des Lebens regelmäßig ausgeübt worden sind, können Demenzpatienten leichter fallen als neu erlernte Übungen. Wer etwa in jungen Jahren ein leidenschaftlicher Tänzer war, dem mag auch mit Fortschreiten der Erkrankung das Tanzen nicht schwerfallen.


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