Kognitive Übungen bei Demenz stimulieren das Gehirn und können das Fortschreiten der Symptome verlangsamen. Wichtig ist, dass sie Freude bereiten, fordern ohne zu überfordern und regelmäßig stattfinden.
Demenz ist ein fortschreitender Verlust kognitiver Funktionen – häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit, daneben gibt es u. a. die vaskuläre Demenz. Eine Heilung gibt es meist nicht, aber Strategien zur Linderung.
7 kognitive Übungen für den Alltag
- Gedächtnisspiele: Puzzles, Kreuzworträtsel, Memory.
- Sprachübungen: Lesen, Schreiben, Vorlesen.
- Rechenaufgaben: einfache Kopfrechen-Aufgaben.
- Logikspiele: Sudoku, Schach, Strategiespiele.
- Musik und Kunst: Singen, Malen, ein Instrument spielen.
- Alltagsaufgaben: nach Rezept kochen, eine Route planen.
- Soziale Interaktion: Gruppenspiele und Gespräche.
Worauf Sie achten sollten
Die Übungen sollten Spaß machen und zum Krankheitsstadium passen. Ergänzend wirken Bewegung und gesunde Lebensführung vorbeugend (siehe Demenz vorbeugen). Bei zunehmender Vergesslichkeit unterstützen feste Routinen – und eine liebevolle Betreuung zu Hause. Tipp: vorab Arzt oder Therapeut fragen. Weitere Anregungen: Deutsche Alzheimer Gesellschaft.