Die Parkinson-Krankheit ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung des Nervensystems, bei der durch Dopaminmangel die Bewegungssteuerung gestört ist. Sie ist nicht heilbar, lässt sich aber gut behandeln – und ein Leben zu Hause bleibt lange möglich.
Typische Symptome
- Zittern in Ruhe (Tremor), oft an einer Hand beginnend
- Muskelsteifheit (Rigor)
- verlangsamte Bewegungen (Bradykinese), kleines Gangbild
- später Haltungsinstabilität und erhöhte Sturzgefahr
Verlauf und Behandlung
Parkinson schreitet langsam voran. Medikamente, Physio-, Ergo- und Logopädie lindern Beschwerden und erhalten die Selbstständigkeit. Wichtig sind feste Tagesabläufe und pünktliche Medikamenteneinnahme.
Pflege im Alltag
Bewegung, Sturzvermeidung (siehe Prophylaxe in der Pflege) und Geduld bei verlangsamten Abläufen sind zentral. Kommt eine Demenz hinzu, hilft unser Leitfaden zum Umgang mit Parkinson-Demenz.
Unterstützung zu Hause
Eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause sorgt für verlässliche Begleitung, Medikamentenerinnerung und Sicherheit. Häufig besteht Anspruch auf einen Pflegegrad. Unverbindlich anfragen: Bedarfsfragebogen. Infos: Bundesgesundheitsministerium.