Demenz im jüngeren Lebensalter

· Redaktion · Aktualisiert:

Demenz im jüngeren Lebensalter ist selten, aber real: Rund 2 % der Menschen mit Demenz sind jünger als 65 Jahre – in Deutschland zwischen 45 und 65 etwa 20.000 bis 24.000 Betroffene. Für die Familien bedeutet das besondere Herausforderungen.

Wie häufig ist eine frühe Demenz?

98 % der Demenzkranken sind mindestens 65 Jahre alt – doch das beruhigt die jüngeren Betroffenen wenig. Jeder Einzelfall stellt Familie und Beruf vor große Aufgaben.

Herausforderungen für die Familie

Tritt eine Demenz vor dem Rentenalter auf, steht die Person oft noch im Berufsleben, vielleicht leben Kinder im Haus und es bestehen finanzielle Verpflichtungen. Frührente oder eine anspruchslosere Tätigkeit bedeuten meist Einbußen. Eine therapeutische Begleitung der Familie ist empfehlenswert – auch weil eine Depression hinzukommen kann.

Die Diagnose einer frühen Demenz

Weil Demenz meist erst im Alter vermutet wird, ist die Früherkennung bei Jüngeren schwieriger. Häufig liegt eine frontotemporale Demenz vor – mit Wesensveränderung und Antriebslosigkeit bei zunächst intaktem Gedächtnis.

Hilfe für jüngere Menschen mit Demenz

Spezialisierte Angebote sind rar; Gruppen für beginnende Demenz oder Wohngemeinschaften in Großstädten können passen. Ist die Versorgung zu Hause möglich, ist eine individuelle Betreuung im vertrauten Umfeld oft die beste Lösung. Beratung bietet die Deutsche Alzheimer Gesellschaft.

Themen: , ,

Brauchen Sie persönliche Beratung?

Wir beantworten Ihre Fragen kostenlos — innerhalb von 2 Stunden.

Kostenlos & unverbindlich
Antwort in 2 Stunden
Über 17 Jahre Erfahrung
Legal & sicher