Das Recht auf Reha für pflegende Angehörige

· Redaktion · Aktualisiert:

Eine Reha für pflegende Angehörige ist ein gutes Recht – denn gute Pflege setzt voraus, dass die pflegende Person selbst gesund bleibt. Die Reha oder Kur lässt sich über den Hausarzt beantragen. So beugen pflegende Angehörige vor, bevor sie selbst zum Pflegefall werden.

Wie die Pflege den Pflegenden belastet

Pflege ist körperlich und seelisch anstrengend. Ständige Bereitschaft ohne Auszeiten kann zu Erschöpfung, chronischen Schmerzen, Burnout oder Depressionen führen.

Abschalten und erholen in der Reha

In einer Reha für Pflegepersonen stehen die eigenen Beschwerden im Mittelpunkt: gründlicher Gesundheitscheck, Therapieprogramme und endlich wieder auf sich selbst achten.

Was wird aus dem Pflegebedürftigen?

Zwei Wege: Die pflegebedürftige Person kommt mit zur Reha – oder sie wird währenddessen über Kurzzeit- bzw. Verhinderungspflege versorgt. Auch eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause sichert die Versorgung in dieser Zeit.

So beugen Sie Überlastung vor

Eine Reha für pflegende Angehörige ist also keine Schwäche, sondern Voraussetzung für gute Pflege. Holen Sie sich rechtzeitig Hilfe – bevor Sie selbst zum Pflegefall werden. Wer mit Schuldgefühlen kämpft, findet hier Entlastung. Offizielle Infos: Bundesgesundheitsministerium.

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