Eine Altersdepression bleibt häufig unerkannt, weil sie sich oft hinter körperlichen Beschwerden, Antriebslosigkeit oder Rückzug verbirgt. Dabei ist sie gut behandelbar – früh erkennen lohnt sich.
Warum sie oft übersehen wird
Statt offener Traurigkeit zeigen sich oft Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Schmerzen oder Vergesslichkeit – Letztere wird leicht mit einer beginnenden Demenz verwechselt (siehe Gedächtnisverlust ist nicht immer Alzheimer).
Mögliche Auslöser
- Verlust des Partners, Einsamkeit
- nachlassende Gesundheit und Selbstständigkeit
- Schmerzen, Erkrankungen, Nebenwirkungen von Medikamenten
Vorbeugen und gegensteuern
Soziale Kontakte, Tagesstruktur, Bewegung und sinnvolle Beschäftigung wirken vorbeugend. Bei Verdacht unbedingt ärztlich abklären – Altersdepression ist behandelbar.
Nähe gegen Einsamkeit
Eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause schenkt Gesellschaft, Struktur und Aufmerksamkeit für Warnzeichen. Bedarfsfragebogen. Infos: Bundesgesundheitsministerium.