Dehydrierung bei Senioren: Ursachen, Symptome, Behandlung

· Redaktion · Aktualisiert:

Dehydrierung bei Senioren – ausreichend trinken im Alter

Dehydrierung (Flüssigkeitsmangel) ist bei Senioren häufig und gefährlich – schon weil das Durstgefühl im Alter nachlässt. Sie wird oft zu spät erkannt, lässt sich aber leicht vorbeugen.

Warum sind Senioren besonders gefährdet?

Das Durstempfinden nimmt ab, manche trinken aus Angst vor Toilettengängen bewusst wenig, und Erkrankungen oder Medikamente erhöhen den Bedarf.

Warnzeichen erkennen

  • plötzliche Verwirrtheit, Müdigkeit oder Schwindel
  • trockene Haut und Schleimhäute, dunkler Urin
  • Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme

Wichtig: Plötzliche Verwirrtheit ist nicht immer Demenz – sie kann auch von Flüssigkeitsmangel kommen (siehe Gedächtnisverlust ist nicht immer Alzheimer).

So beugen Sie vor

Ein fester Trinkplan, gut erreichbare Getränke, Lieblingsgetränke und wasserreiche Speisen helfen. Richtwert sind oft etwa 1,5 Liter täglich – bei Herzschwäche jedoch nach ärztlicher Vorgabe.

Unterstützung zu Hause

Eine 24-Stunden-Betreuung achtet zuverlässig auf die Trinkmenge. Unverbindlich anfragen: Bedarfsfragebogen. Infos: Bundesgesundheitsministerium.

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