Erinnerungen wecken Freude, Sicherheit und Identität – gerade bei Demenz, wo das Langzeitgedächtnis oft länger erhalten bleibt als das Kurzzeitgedächtnis. Erinnerungsarbeit (Biografiearbeit) ist deshalb ein wertvolles Werkzeug.
Warum Erinnerungen so wichtig sind
Vertraute Bilder, Lieder oder Gerüche aktivieren positive Gefühle und können Unruhe lindern. Sie geben Halt, wenn die Gegenwart verwirrend wird.
So unterstützen Sie das Erinnern
- Fotoalben, Erinnerungskisten mit vertrauten Gegenständen
- Lieblingsmusik und gemeinsames Singen
- Düfte und Geschmäcker aus früheren Zeiten
- über das Leben erzählen, ohne Druck zu „prüfen“
Mit Gedächtnistraining kombinieren
Sanftes Gedächtnistraining ergänzt die Erinnerungsarbeit – immer ohne Überforderung. Mehr zum Umgang: Demenz verstehen.
Begleitung zu Hause
Eine 24-Stunden-Betreuung nimmt sich im Alltag Zeit für solche Momente. Unverbindlich anfragen: Bedarfsfragebogen.