Erinnerungshilfen für Menschen mit einer Demenzerkrankung

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Erinnerungshilfen bei Demenz können Orientierung und Selbstständigkeit im Alltag spürbar verlängern. Vom großen Kalender über beschriftete Türen bis zu festen Routinen: Schon einfache Hilfsmittel geben Halt, wenn Gedächtnis und Orientierung nachlassen.

Erinnerungsverluste kompensieren

Demenzerkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit gelten als nicht heilbar. Mit passenden Hilfsmitteln lässt sich die zunehmende Vergesslichkeit jedoch ein Stück weit ausgleichen.

Vertraute Personen und Gegenstände

Vertraute Gesichter und liebgewonnene Gegenstände geben Sicherheit. Deshalb ist die Betreuung zu Hause in gewohnter Umgebung oft hilfreicher als ein Umzug – mehr dazu unter Veränderungen im Haushalt vermeiden.

Gedächtnisstützen und ein großer Kalender

Kann die Person noch lesen, helfen große Beschriftungen; andernfalls Farben oder Symbole an Türen und Schubladen. Ein großer Kalender und eine Liste wichtiger Telefonnummern verankern Termine schriftlich.

Uhren und Wecker

Gerät der Tagesablauf durcheinander, helfen große Uhren und Wecker – etwa als Erinnerung an die Einnahme von Medikamenten.

Verbale Erinnerungshilfen

Stete Wiederholung trainiert das Gedächtnis: „Hier wohnt der Bäcker.“ Oder als Frage: „Wer wohnt hier?“ Das hält im Gespräch aktiv – ähnlich wie die Kommunikation mit Demenzkranken insgesamt.

Ein fester Tagesablauf

Regelmäßige Rituale und Routinen machen den Alltag leichter. Bewahren Sie Originale (Schlüssel, Dokumente) sicher auf und halten Sie Duplikate griffbereit. Weiterführende Tipps bietet die Deutsche Alzheimer Gesellschaft.

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