Alkohol ist bei Demenz besonders problematisch: Schon kleine Mengen können Verwirrtheit, Sturzgefahr und Wechselwirkungen mit Medikamenten verstärken. Ein bewusster Umgang ist deshalb wichtig.
Warum Alkohol bei Demenz riskant ist
- verstärkt Gedächtnis- und Orientierungsprobleme
- erhöht die Sturzgefahr
- gefährliche Wechselwirkungen mit vielen Medikamenten
- fördert Dehydrierung und schlechten Schlaf
Umgang im Alltag
Alkohol nicht offen zugänglich lagern, alkoholfreie Alternativen anbieten und bei Verlangen ruhig ablenken statt zu streiten – mehr dazu unter Demenz verstehen.
Im Zweifel ärztlich klären
Bei regelmäßigem Konsum oder Abhängigkeit unbedingt ärztlichen Rat einholen – auch wegen der Medikamente.
Aufmerksame Betreuung zu Hause
Eine 24-Stunden-Betreuung behält Trinkverhalten und Medikamente im Blick. Bedarfsfragebogen. Infos: Bundesgesundheitsministerium.