Der Verlust des langjährigen Partners ist im hohen Alter besonders schwer – neben der Trauer bricht oft die gesamte Alltagsstruktur weg. Mit Zeit, Zuwendung und Unterstützung lässt sich der neue Lebensabschnitt bewältigen.
Trauer braucht Zeit
Trauer verläuft individuell und in Wellen. Es ist wichtig, Gefühle zuzulassen und nicht zu funktionieren zu müssen. Reden hilft – mit Familie, Freunden oder in Trauergruppen.
Den Alltag neu ordnen
- Aufgaben übernehmen, die der Partner erledigt hat (Finanzen, Haushalt)
- feste Tagesstruktur und soziale Kontakte pflegen
- auf Ernährung, Schlaf und Bewegung achten
- bei anhaltender Niedergeschlagenheit ärztliche Hilfe suchen
Nicht allein bleiben
Einsamkeit ist ein großes Risiko. Besonders wenn der Verstorbene auch gepflegt hat (siehe wenn der Partner zum Pflegefall wird), entsteht plötzlich Versorgungsbedarf.
Unterstützung zu Hause
Eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause gibt Gesellschaft, Sicherheit und Struktur in einer schweren Zeit. Bedarfsfragebogen. Infos: Bundesgesundheitsministerium.